Traffic ist immer wieder ein tolles Thema, jeder möchte ihn und niemand kann genug von ihm bekommen. Aber Traffic ist nicht gleich Traffic und so einfach ist es wiederum auch nicht, viel von ihm zu bekommen. So muss man sich erst mal die Frage stellen, was Traffic überhaupt ist? Ja klar, es sind ganz normale Menschen, die etwas suchen! Viele machen sich das nicht klar, und so bring ein noch so viel Traffic manchmal einfach gar nichts.
Es geht also darum den Traffic zu nutzen, also den Benutzer das zu geben, was sie suchen. Andersherum, nur Traffic zubekommen, den man bedienen kann. Das heißt, sich erst überhaupt keinen Traffic anzuschaffen, bei dem man von vornherein weiß, dass die Nutzer nicht das Finden was sie suchen. Also müssen wir unseren Fokus etwas verschieben, wir wollen nicht möglichst viel Traffic, sondern Traffic, der uns möglichst viel bringt. Natürlich möchte man von diesem Traffic auch möglichst viel haben. Genau deswegen stell ich euch heute 4 Methoden vor mit den ihr schnell an möglichst hochwertigen Traffic kommt.
Traffic kaufen
Traffic zu Kaufen ist dabei wohl die einfachste Methode. Man meldet sich bei Google AdWords an, gibt seine Kreditkartendaten ein, legt ein großzügiges Budget fest, weil man es natürlich nicht so eng sieht, da man morgen ja sowieso Reich ist. Danach sucht man sich noch ein bis zwei tolle Keywords, die gut zu einem passen, schreibt noch einen kleinen Werbetext und schaltet die Kampagne live. Es dauert vielleicht 15 Minuten und man kann beruhigt schlafen gehen. Kaum eingeschlafen träumt man auch schon von den ersten Dollar Scheinen. Doch morgens dann der Schreck! Kreditkarte -1000 Euro, Gewinn +500 Euro. Irgendwas ist da wohl falsch gelaufen!
Worauf ich hinaus will ist, dass Google Werbung für viele Mainstream Keywords manchmal einfach zu teuer ist. Man sollte sich lieber um Alternativen bemühen, wo solche Keywords meistens noch für relativ wenig Geld gebucht werden können. Um mal zwei von ihnen zu nennen: Yahoo Search Engine Marketing und Microsoft AdCenter. Diese beiden Konkurrenten sind fast genau so aufgebaut wie Google AdWords bzw. basieren auf dem gleichen Prinzip. Ihnen fehlt aber schon ein wenig die Breite an Funktionen, die bei Google einfach Standard sind. Aber nichtsdestotrotz stellen sie eine sehr Gute alternative zu Google dar und gerade im englischen Sprachraum, wie in den USA, dominiert Google nicht so wie hier in Deutschland.
Natürlich wär ich dumm, wenn ich hier nur behaupten würde, dass man nur bei Google, Yahoo und Microsoft Traffic kaufen kann. Es gibt viele weitere Werbenetzwerke, für viele verschiedene Arten von Seiten. Die einen spezialisieren sich nur auf Foren, die anderen nur auf Blogs. Aber diese Werbenetzwerke haben alle zwei gemeinsam, der User ist erstens passiv, also meistens nicht wirklich auf der Suche nach etwas und es gibt meistens keine Erfolgskontrolle für diese Werbeaktivitäten.
Und das ist das Tolle an Google. Man bezahlt erstens nur für Besucher, die auf die Seite kommen und nicht für 1000 Impressionen wo, vielleicht 2-3% der Besucher klicken. Zweitens kann man die Werbeaktivitäten für Keywords einstellen, wo es sich nicht lohnt bzw. wo der Return of Investment nicht vorhanden ist. Drittens ist der Kunde aktiv auf der suche nach etwas. Dies gilt natürlich nur für die Werbung im Werbenetzwerk von Google und nicht für die Werbung im Content Netzwerk. Denn da ist das Verhalten der potenziellen Käufer wieder passiv. Mit aktiv ist gemeint, dass der Kunde ja aktiv nach etwas sucht, er gibt zum Beispiel “Haus kaufen” bei Google ein und schon gibt es 100 Werbeanzeigen, die um ihn buhlen. Bekommt er eine Werbeanzeige im Contentnetzwerk angezeigt, sucht er ja nicht aktiv nach etwas, er wird also passiv auf die Anzeigen stoßen und sie eventuell nur als Informationsquelle heranziehen.
Also unterscheidet immer zwischen Werbenetzwerk und Contentnetzwerk (in Adwords trennen!). Bei beiden Netzwerken können hohe unterschiede in der Conversion auftreten. Mit dem Contentnetzwerk sollte man sowieso erst rumspielen, wenn man das volle Potenzial des Werbenetzwerks von Google ausgereizt hat. Hierzu gehört übrigens nicht nur Google selber, sondern auch Partner. welche die Google Suche ausliefern. Hierzu gehören zum Beispiel AOL und T-Online.
Traffic ausleihen
Aha, Traffic Ausleihen. Klar, wenn ich selbst keinen Traffic habe, leih ich ihn mir halt einfach, von Leuten, die ihn haben. Soweit so gut, doch wie soll man das bitte anstellen? Ganz einfach, sucht euch Menschen die E-Mail Listen zu eurem Thema haben oder eine Seite, die zu Keywords deines Themas gut in der Suchmaschine rankt. Gibt ihnen eine Möglichkeit davon zu profitieren, dass ihr euch den Traffic nehmt, und schon steht einer erfolgreichen Kooperation nichts mehr im Wege. Anbieten tut sich hier natürlich eine Provision in Form eines Partnerprogramms.
Bei E-Mail Listen hat sich bis jetzt am besten bewähr, den Leuten einfach zu sagen, warum sie eure Seite besuchen sollen. Stell dir mal, vor wie viel Traffic du bekommen wirst, wenn wer seiner Liste mit 10.000 Abonnenten erzählt, dass die mal deine Seite besuchen sollen. Das passiert die ganze Zeit! Sonst wären E-Mail Listen auch nicht so attracktiv.
Die andere Möglichkeit ist, sich Traffic von Seiten zu besorgen, die in Suchmaschinen bereits gut Ranken. Hier kann man die Besucher einfach mit einem passenden Werbebanner davon überzeugen, deine Seite zu besuchen. Hier solltet ihr natürlich auch ein Partnerprogramm bereithalten, damit es sich für Seitenbetreiber auch lohnt.
Traffic bauen
Du hast kein Geld um Traffic zu kaufen und auch keine Freunde die E-Mail Listen oder passende Webseiten haben? Dann hab ich hier die perfekte Lösung für dich. Mit Traffic bauen, mein ich nicht die Optimierung deiner Seite auf Suchmaschinen, denn das würde ja wie wir alle Wissen nicht schell gehen, sondern du tauschst Traffic gegen Content. Schreib Gastartikel in Blogs, frag Webmaster von gut frequentierten Webseiten, ob du eine Rubrik, in der du dich auskennst, etwas erweitern kannst und im Content ein paar Links einbauen darfst oder schreib ein paar tolle Artikel in passenden Netzwerken wie Xing oder LinkedIn um auf deine Webseite aufmerksam zu machen.
Sicher hast du ein paar Freunde und kannst so auch ein wenig Social Marketing betreiben. Facebook und Twitter geben dir viel Traffic, wenn du eine Gemeinschaft aufbaust, die du immer mit gutem Content versorgst! Social News Seiten wie Yigg und Digg kannst du auch benutzen, um Traffic zu bekommen. Menschen mit vielen Freunden landen hier erfahrungsgemäß immer weit oben
Traffic recyclen
Der wohl wirtschaftlichste Weg überhaupt, schnell an Traffic zu kommen, ist dann wohl Traffic wiederzuverwenden. Ja ihr habt richtig gehört, beim wiederverwertbaren Traffic geht es darum, Traffic, den ihr bereits habt zu binden. Hierzu bietet sich eine E-Mail-Liste oder auch ein RSS-Feed an. Ihr nutzt also euren Traffic, um irgendwie Geld zu machen oder was auch immer, verwendet ihn dann hinterher aber noch weiter um eventuell noch mehr Geld aus den Traffic zu machen oder ihn z.B. auszuleihen
Benutzer an eure Seite zu binden ist einfacher als ihr denkt. Bietet ihnen einfach einen weiteren Vorteil oder Nutzen zum bereits gekauften Produkt. Etwa einen Einführungskurs, den sie per E-Mail abonnieren können.
Generell sei gesagt, dass jeder Webmaster sein Traffic recyceln sollte, weil es einfach am wenigsten Geld und Zeit kostet.
Es ist, egal ob du dein eigenes Produkt empfiehlst, eines als Affiliate bewirbst oder es kombinierst. Wenn du kein Traffic wiederverwendest und du nie mehr als eine Aktion von jedem Besucher bekommst, dann machst du den größten Fehler den du ihm Online-Business machen kannst!







